Zell Mosel - Moselurlaub in Zell


Bilder der Altstadt Zell Mosel und Zell Kaimt
 

 

Geschichte der Stadt Zell Mosel

1222 erhielt Zell die Stadtrechte, 1229 wurde die Stadtmauer mit drei Toren fertiggestellt, von der sich der Runde und der viereckige Turm sowie Reste der Stadtmauer erhalten haben. 1532 bei der Verteidigung Triers gegen die anstürmende Streitmacht Franz von Sickingens machten sich 300 Streiter aus dem Zeller Hamm einen Namen wegen ihrer besonderen Tapferkeit. Ihre Standhaftigkeit wurde sprichwörtlich und seitdem heißt es in Mundart: "He steiht ferm (fest) wie ein Zeller us em Hamm!" Kurfürst Richard von Greiffenklau dankte den Zellern, indem er den Sitz des trierischen Amtes für die Gegend von Burg Arras nach Zell verlegte und das schöne Schloss bauen ließ, das noch heute das reizvollste Gebäude der Stadt darstellt und bei den Besuchern der Stadt ein sehr beliebtes Hotel ist.
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Grossbrände in den Jahren 1848 und 1857 vernichteten 152 Häuser der eng bebauten Stadt. 900 Menschen wurden dadurch obdachlos. Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind vor allem zwei Türme erhalten. Der "viereckige Turm" im Zeller Bachtal und der "runde Turm", am Friedhof über der Stadt, der sich als Vordergrund für Panorama-Aufnahmen von Zell anbietet und auf fast keiner Ansichtskarte fehlt. Fast dörflich wirkt Zell dagegen in der Jacobstraße, einer schmalen Gasse mit kleinen Winzerhäusern, die bei der Pfarrkirche von der Hauptstraße abzweigt. Dort findet sich auch an der Rückseite des Schlosses die Tür der ehemaligen Synagoge der jüdischen Gemeinde von Zell.

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Zell wurde nach dem Brand mit verbreiterten Straßen wieder aufgebaut. Erhalten blieb damals unter anderem das "Haus Caspary" in der Balduinstraße, ein interessanter gotischer Bau, der 1515 für den kurtrierischen Amtmann Johann von Senheim errichtet wurde. Auch die Pfarrkirche St. Peter und Paul von 1786 überstand die Feuersbrünste. 1863 wurde erstmals die Weinlagebezeichnung "Zeller schwarze Katz" verwendet. Die Moseltalbahn ("Saufbähnchen"), von Trier nach Bullay am rechten Moselufer entlang, wurde 1905 fertiggestellt. Seit 1950 ist der Stadtteil Kaimt wieder eingemeindet worden. Zu dieser Zeit wurde die Anbindung zu Kaimt durch den Bau der Fußgängerbrücke und den Ausbau der B53 Richtung Koblenz erschlossen.
Bis zu dieser Zeit musste man die "Ponte" (Fähre) nutzen, die zwischen Zell und Kaimt die Mosel überquerte. 1969 fand dann die Eingemeindung von Merl und Erschließung des Barl als Wohn- und Industriegebiet statt.

Mittelpunkt des gemütlichen Moselstädtchens Zell ist der kleine Marktplatz, der die Fußgängerzone, mit der Grünanlagen zum Moselufer verbindet. Hier steht, schräg gegenüber vom Rathaus, auf einem Brunnen das Markenzeichen des Zeller Weines, die "Zeller Schwarze Katz".  Unter den Bögen der alten Marktlaube wird in der Saison wöchentlich zum musikalischen Heimatabend geladen. Von hier aus kann man auch eine der begehrten Planwagenfahrten in die Weinlagen machen und mit einem Gläschen Wein und guter Laune den herrlichen Panoramablick auf die schöne Moselschleife geniessen.

Lage von Zell Mosel per Google Map

Einwohnerzahlen Zell Stand 2007
Kernstadt Zell (Mosel):
1.564
Stadtteil Zell-Barl:
1.288
Stadtteil Zell-Kaimt:
1.021
Stadtteil Zell-Merl:
703
Siedlung Althaus:
56
Einwohner insgesamt:
4.632